Großkopf Kunststofftechnik Sprossener Dorfstr. 14 06729 Elsteraue OT Sprossen
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Großkopf Kunststofftechnik
Pressemitteilungen
PiA® - Petrischale mit integriertem Ausstrichsystem 
Bei dieser Entwicklung handelt es sich um ein mikrobiologisches Kultivierungssystem mit einem integriertem Ausstrichelement nach dem Vorbild der klassischen Petrischale, welches sich durch einfache Anwendung durch den Laien auszeichnet. Das Projekt wurde Ende 2011 erfolgreich abgeschlossen und mit Hilfe einer ZIM-DL-Förderung zur Marktreife gebracht. Es entstand ein verkaufsfähiges Test-Kit mit Kulturschale, sterilen Spritzen und Probenahmebechern für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle.
Seit Markteinführung Anfang 2013 wurden bereits 1.500 Stk. verkauft. Kunden sind neben Privatanwendern u.a. Landwirte mit Tierhaltung, mobile Wasserversorger und Zahnarztpraxen. Derzeit wird mit dem Projekt „Sporenfalle" ein weiterführendes Vorhaben bearbeitet, bei dem ein Verfahren entwickelt wird zur Eigenüberwachung von Schimmelpiltkontaminationen. Die vordergründige Anwendung wird hierbei im gewerblichen Bereich gesehen - überall dort, wo schimmelpilzanfällige organische Produkte erzeugt oder verarbeitet werden. Aber auch als effektives Werkzeug für Gebäudesanierer zur Veranschaulichung des Sanierungserfolgs kann diese Applikation Anwendung finden. Projektpartner: Großkopf Kunststofftechnik, Gajewi Bautenschutz GmbH, GMBU e.V., Hochschule Merseburg
Landesschule Pforta Unternehmer unterstützt Schüler bei Rennwagen-Projekt
Foto:  marco junghans
Sprossen - Wolfgang Großkopf unterstützt seit drei Jahren die Landesschule Pforta bei einem Projekt. Die Schüler nehmen jährlich an dem Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ teil - übrigens als einziges Team aus Sachsen-Anhalt. Die Front- und Heckspoiler ihrer Rennboliden fertigt Großkopf in seiner Firma Großkopf Kunststofftechnik an. Für den Firmeninhaber ist es eine Selbstverständlichkeit, die Aktivitäten der Schüler zu unterstützen. das Team nennt sich „Fast and Pfortenous“ und hat vor wenigen Tagen sechs Front- sowie sechs Heckflügel von Großkopf geliefert bekommen. Ziel des Technikwettbewerbes ist es, möglichst leichte und stromlinienförmige Rennwagenmodelle zu entwerfen. Die Schüler konstruieren die Modelle und haben ein Netzwerk aus Firmen im Kreis, die ihnen die Bauteile anfertigen. Darüber hinaus engagiert sich der Unternehmer auch im Mitteldeutschen Netzwerk Metall-Elektro-Kunststoff und ist Sprecher des Mitteldeutschen Netzwerkes Rapid Prototyping - enficos. Das Unternehmen ist tätig im Bereich der 3D-Kunststoffkonstruktion und Produktentwicklung, es fertigt Prototypen an, ist im Werkzeugbau tätig und fertigt Gussteile. (mz) Quelle: http://www.mz-web.de/3109998 ©2017
Halle/MZ. - Im Rahmen der Verleihung des Zeitzer Michael 2010
Zum zweiten Mal ist ein Unternehmen ausgezeichnet worden, das sich vor zehn Jahren um den Existenzgründerpreis beworben hat. Den Ehrenpreis für wirtschaftliche Beständigkeit und regionales Engagement erhielt Wolfgang Großkopf, Großkopf Kunststofftechnik 
SPROSSEN/MZ Ein Netzwerk kreativer Köpfe sichert Arbeit in der Region
Er konstruiert und entwickelt Produkte nach Kundenwunsch, erbringt Dienstleistungen. Kunststoffteile vieler Art hat Großkopf konstruiert. Das fängt bei witzigen Brillenhalterungen an, reicht über Bremsen und Griffe für Kinderwagen bis zu Abschlussstücken von Torläden und Rollos. Er entwirft Werkzeug- und Bauteile und ist in ein Projekt von Zahnlabors und einem sächsischen Forschungsinstitut zur Optimierung von Zahnimplantaten eingebunden. Großkopfs Unternehmen ist ein Minibetrieb, zählt neben dem Chef zwei Mitarbeiter. Und er hat dennoch mit seinen Produkten schon viele Gegenden in Deutschland erobert. "Dafür muss man natürlich aktiv sein", sagt Großkopf und weist auf das hin, was er für unerlässlich hält für seinen Erfolg als Unternehmer: die Zusammenarbeit mit Firmen der Region. Mehr als ein Dutzend zählt er auf. Sie sind im Burgenlandkreis, anderen Teilen Sachsen-Anhalts, in Thüringen, Sachsen, aber auch in Berlin zu finden. Und jeder Betrieb ist ein Rädchen im Getriebe. Großkopf sieht das so: "Andere reden von Netzwerken, wir haben eins." An die Anfänge als Unternehmer erinnert einiges in Großkopfs Büro. Da steht eine Vitrine mit Werkstücken aus zehn Jahren Schaffen. Und auf der Vitrine hat ein ganz besonderer Preis seinen Platz. Der Existenzgründerpreis "Zeitzer Michael" des Jahres 1999. Darauf angesprochen, macht Großkopf jungen Leuten Mut zum Schritt in die Selbstständigkeit. Er sagt aber auch: "Wer Unternehmer sein will, muss sich bewegen, sich Informationen holen und Experten befragen. Sonst wird das nichts." Was er bemängelt, ist die Unberechenbarkeit der Politik. Richtlinien über die Existenzförderungen, zu Qualifizierungsangeboten änderten sich immer wieder. Mit einem Horizont von fünf bis zehn Jahren zu planen, sei praktisch unmöglich. Rund fünf Jahre habe er sich mit dem Gedanken getragen, sich selbstständig zu machen, blickt der Firmenchef am Vorabend seines Jubiläums zurück. "Ich habe den Schritt nicht gemacht, weil es mir zu gut ging", meint er. Und als er ihn tat, ließ er Besonnenheit walten. Großkopf investierte nicht in Maschinen und Gebäude, sondern setzte auf seine Kreativität und baute Kontakte aus. "Mit einer eigenen Produktion würde ich mich selbst einschränken", begründet er. Er setzt auf flexible und kreative Partner aus der Region und eigenes Können. Beides zusammen hat ihm Aufträge und Anerkennung bei vielen Unternehmen in ganz Deutschland beschert. Immerhin kommen 90 Prozent seiner Auftraggeber aus den alten Bundesländern. Über Mangel an Arbeit klagt Großkopf nicht. Seine Leistung ist gefragt. Dafür sprechen Zahlen. Hatte die Großkopf Kunststofftechnik nach dem ersten Geschäftsjahr ein Umsatzvolumen von 120 000 D-Mark, so ist es jetzt etwa das Zehnfache. Für die Zukunft baut der Firmenchef vor. Er denkt voraus und bastelt an der Unternehmensnachfolge. Müsse man in seinem Alter tun, sagt er. Doch bis zum Ausstieg sind noch ein paar Jahre Zeit. Und in denen wird Wolfgang Großkopf noch viele Produkte entwickeln. Die besten Ideen, sagt der passionierte Jäger, kämen ihm bei der Jagd. "Auf meinem Hochsitz konstruiere ich ohne Computer. Dort habe ich die schlauesten Gedanken."
Foto: MZ
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